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Die Kunst der Fotografie

Fotografie-Kurse in der Summer School der Film- und Medienakademie

Karlsruhe, 20.06.2013 – Die Film- und Medienakademie Karlsruhe (fum:a) bietet erstmalig eine Summer School an. Diese widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Fotografie“. Das erste Seminar „Bessere Fotos durch künstlerische Bildkomposition und bewusst gesteuerter Bildwirkung“ findet am 14. Juli 2013 statt.

 

In diesem sollen die Grundsätze der Bildkomposition fotografischen Arbeitens vermittelt werden. Der Seminarleiter Sven Lorenz vermittelt anhand von den Gesetzmäßigkeiten der Komposition, wie zum Beispiel dem Goldenen Schnitt sowie an praxisorientierten Beispielen, die kreativen Möglichkeiten der bewusst gesteuerten Komposition von Fotografien. Mittels fotografischer Techniken werden die vielseitigen Möglichkeiten der assoziativen und kognitiven Bildwirkungen vermittelt. Das Seminar besteht aus einem theoretischen Teil und einer Praxisexkursion zur Umsetzung der vermittelten Inhalte.

Jeder, der sich für Schwarz-Weiß-Fotografie interessiert, kennt ihn, den Guru der SW-Fotografie, Ansel Adams. Ihm verdankt die Fotografie maßgeblich das berühmte Zonensystem – bislang eine Domäne der analogen Großformat-Fotografie. In dem Seminar werden die Grundprinzipien des Zonensystems auf die digitale SW-Fotografie direkt angewendet. „Das Zonensystem in der digitalen S/W-Fotografie“ findet am 20. und 21. Juli 2013 statt.

 

Und auch für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 29 Jahren gibt es einen praxisorientierten Fotokurs. Bei „Young Street-Photography“ geht es am 28. Juli 2013 um die Geheimnisse guter, ausdrucksstarker und vor allem authentischer Street-Fotografie. Im Vordergrund stehen das Feeling des Fotografen, die Interaktion mit den Protagonisten, hier sowohl freiwillig als auch unfreiwillig, und die Intension, ein bestimmtes Street-Feeling umzusetzen, das dem Betrachter vermittelt werden soll. Themen sind: Das Gefühl, das Sehen, der richtige Moment, die sinnvolle Kameratechnik, die Kommunikation, die Nähe zum Objekt, die Fotoauswahl und die Bearbeitung.

 

„Wir möchten in der fum:a künftig jedes Jahr besondere Medien-Themen in einer Summer School aufgreifen, da sich die Sommermonate für kompakte Seminarangebote besonders gut eignen. Dieses Jahr haben wir uns für die Fotografie entschieden, weil wir hier in den vergangenen Monaten besonders viele Nachfragen erhalten hatten“, so Akademie-Leiter Dr. Oliver Langewitz.

 

Der Dozent der Fotoseminare, Sven Lorenz, absolvierte eine Ausbildung zum Grafikdesigner, wobei sein Mentor der englische Illustrator und Grafiker Mike Owen war. Er ist Gründer des Designateliers Creativ&Druck sowie der Artwork Werbe- und Kommunikationsagentur. Neben der Entwicklung eigener digitaler Techniken stellt er sowohl im In- als auch im Ausland immer wieder selbst aus. Seit 2007 hält er Vortragsreihen und Workshops zu den Themen Fine Art, Technik, Qualität und künstlerische Ästhetik in der digitalen Fotografie. So ist er seit 2009 Mentor des Vereins für anspruchsvolle Fotografie Lichtwert e. V. und Mitgründer des Kunstprojektes pART. Seit 2012 ist Lorenz als Co-Dozent des Fotografie-Seminars am Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des Karlsruher Instituts für Technologie tätig.

Berliner Erfolgsdrehbuchautor kommt nach Karlsruhe

Wolfgang Pfeiffer präsentiert seine Technik "Filme machen nach Kopernikus" in dreitägigem Workshop

Karlsruhe, 28. Januar 2013 - Der Film- und Medienakademie Karlsruhe (fum:a) ist es gelungen, eine Koryphäe des Drehbuchschreibens in die Fächerstadt zu holen: Vom 1. - 3. März 2013 wird der Berliner Erfolgsdrehbuchautor Wolfgang Pfeiffer in dem Seminar "Einführung in das Drehbuchschreiben" seine von ihm entwickelte Technik des guten Erzählens vorstellen.

 

Pfeiffer ist seit über 30 Jahren im Filmgeschäft tätig und war an mehr als 60 Filmen und Theaterproduktionen beteiligt. Diese erhielten höchste Auszeichnungen, u. a. zwei Nominierungen für den Europäischen Filmpreis und eine Nominierung für den Oscar®. Heute berät er Produktionsfirmen und Filmemacher in Fragen des guten Erzählens, entwickelt mit seinem Autorenpool Geschichten und gibt seine Kenntnisse in Seminaren weiter.

 

Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen hat Pfeiffer seine eigene Erzähltechnik entwickelt, die er "Filme machen nach Kopernikus" nennt. Diese beruht darauf, dass nicht die Figur im Mittelpunkt einer Geschichte steht, sondern ein zentraler Gedanke, eine Idee. Es geht nicht darum, was man sieht , sondern um das, was man nicht sieht und den Zuschauer ein geistiges Gebäude errichten lässt.

 

"Wolfgang Pfeiffers Drehbuchtheorie ist ungewöhnlich, origingell und sehr durchdacht", erklärt fum:a-Leiter Dr. Oliver Langewitz. "Er hat diese schon an viele erfolgreich tätige Drehbuchautoren vermittelt. Wer seine Fähigkeiten als Drehbuchauter entwickeln oder erweitern möchte, kommt an diesem Seminar nicht vorbei!", so Langewitz weiter. Das Seminar richtet sich an alle Autoren und schreibinteressierten Nachwuchs.

Film- und Medienakademie Karlsruhe gegründet

Weiterbildungs- und Jugendprogramme in den Bereichen Film, Medien, Wirtschaft und Recht

Karlsruhe, 15. Mai 2012 – Auf der Eröffnungspressekonferenz des Independent Days 12|Filmfests am Montag, 14. Mai 2012, wurde erstmalig die neu gegründete Film- und Medienakademie Karlsruhe (fum:a) vorgestellt. Unter der Trägerschaft des Filmboard Karlsruhe e. V. werden künftig unter diesem Label in Karlsruhe Weiterbildungsangebote in den Bereichen Film und Medien sowie Wirtschaft und Recht angeboten. Einen zweiten Strang bildet die Kinder- und Jugendarbeit, um so auch junge Menschen möglichst frühzeitig an Medien und hier insbesondere auch an den Film heranzuführen.

 

„Seit der Gründung des Filmboard Karlsruhe im Jahr 2007 haben wir immer wieder in Abständen die unterschiedlichsten Seminare und Workshops abgehalten. Wir wurden immer wieder darauf angesprochen, ob wir derartige Kurse nicht häufiger anbieten könnten“, so Dr. Oliver Langewitz, fum:a- Leiter und geschäftsführender Vorstand des Filmboard Karlsruhe. „Als sich dann Ende 2011 die Möglichkeit für uns ergab, im Filmhaus auf dem Alten Schlachthof weitere Räume anmieten zu können, wurde die Idee geboren, eine entsprechende Weiterbildungsakademie ins Leben zu rufen“, so Langewitz weiter.

 

Über mehrere Monate hinweg wurden professionelle Film- und Medienschaffende angesprochen, die seit langen Jahren in der Branche tätig sind und bereits einschlägige Erfahrungen als Dozenten vorweisen können. „Uns ist die Praxisnähe der Dozenten wichtig, aber natürlich auch deren Persönlichkeit und Fähigkeit, Wissen zu vermitteln“, erklärt Projektleiterin Nadine Knobloch die Auswahl der fum:a-Dozenten.

 

Um ein hohes Niveau gewährleisten zu können, steht dem Projektteam ein akademischer Beirat aus den Bereichen Wirtschaft, Recht, Film, Medien und Schulwesen beratend zur Seite. Dieser hat zudem bei der Entwicklung des fum:a- Konzepts maßgeblich mitgewirkt.

 

Dabei richtet sich das fum:a-Angebot nicht ausschließlich an Film- und Medienschaffende. Es sollen auch verstärkt Seminare für die Kreativwirtschaft angeboten werden, die insbesondere in Wirtschafts- und Rechtsfragen großen Bedarf haben. Auch die Stadt Karlsruhe nahm die Gründung der Akademie sehr positiv auf, werden sich doch ab Ende 2012 und Anfang 2013 im derzeit entstehenden Existenzgründerzentrum zahlreiche junge Kreativschaffende ansiedeln, die großes Interesse an derartigen Workshops und Seminaren haben werden.

 

„Wir werden aber auch Kommunikationstrainings für andere Wirtschaftsbereiche anbieten, denn Inhalte kompetent und souverän vor einer kleineren oder größeren Gruppe von Menschen zu vermitteln, beherrscht nicht jeder von Anfang an und selbst erfahrene Profis haben hier häufig noch vielfältige Entwicklungspotenziale“, erklärt Knobloch, die als Schauspiel- Trainerin und Marketingfachfrau eben in diesem Bereich Kurse anbieten wird. Insbesondere die audiovisuellen Möglichkeiten der Neuen Medien erfordern hier eine Professionalisierung von Kommunikationsverantwortlichen, sodass sich zum Beispiel auch Camera Acting-Kurse im Programm befinden werden.

 

Bei dem reichhaltigen Angebot finden sich über das ganze Jahr verteilt in den unterschiedlichen Sparten Seminare und Workshops, bei denen es sich überwiegend um Wochenend- oder modulare Kurse handeln wird, die zum Teil aufeinander aufbauen, sodass die Teilnehmer sich mehrstufig fortbilden können.

 

Insbesondere die Nachwuchsförderung von Kindern und Jugendlichen liegt dem fum:a-Team am Herzen. „Das Filmboard Karlsruhe hat zahlreiche Erfahrungen in der Medienkompetenzförderung von Kindern und Jugendlichen. Hier arbeiten wir auch immer wieder mit anderen Karlsruher Institutionen wie der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe- Ettlingen, dem Stadtmedienzentrum Karlsruhe am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg oder auch der Stadt Karlsruhe selbst zusammen“, führt Langewitz aus.

 

In der fum:a sollen die Nachwuchsfilmer nun die Möglichkeit erhalten, Schauspielunterricht zu nehmen, in Drehbuchkursen die eigenen Ideen in eine verfilmbare Form zu bringen oder unter professioneller Anleitung diese Ideen dann in einem echten Filmdreh umzusetzen. Diese Kurse sind also ideal für alle Kinder und Jugendliche, die mit dem Gedanken spielen, später einmal vielleicht an einer Film- oder Schauspielschule zu studieren und einen Filmberuf zu ergreifen.

 

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